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Donau-Radweg (A) :: Etappe 3

Linz - Abwinden - St. Georgen - Gusen - Langenstein - Mauthausen - Au a.d. Donau - Hütting - Mitterkirchen - Mettensdorf - Eizendorf (51 km)

Start:

Hauptplatz in Linz.

Strecke:

Wegen der Industrieanlagen am rechten Donauufer folgt der Radwanderweg dem linken. Später gibt es auch brauchbare Abschnitte rechts der Donau; ich bin der Einfachheit halber dem linken Ufer treu geblieben.

Ziel:

Eizendorf.

Downloads:

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für Google Earth

 

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für GPS-Geräte/Kartenprogramme

 

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für die Austrian Map (topografische Karte 1:200.000)

 

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auf der Basis der Austrian Map (topografische Karte 1:200.000), hier im Maßstab 1:150.000

 

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mit Kurzbeschreibung der Strecke sowie Hinweisen zu Orten, Sehenswürdigkeiten und Gastronomie.

Wegen der Industrieanlagen am rechten Donauufer folgt der Radwanderweg dem linken Ufer. Später gibt es auch brauchbare Abschnitte rechts der Donau; ich bin der Einfachheit halber dem linken Ufer treu geblieben.

Nach einem Stadtbesuch und/oder Übernachtung geht es über die „Nibelungenbrücke“ zurück auf das linke Ufer, wo nun ein paar Schlenker rechtsherum zu schlagen sind, um wieder auf den Geh- und Radweg am Ufer zu gelangen - alles solide beschildert. Nach einer Weile führt die Route vom Ufer weg an den Hochwasserschutzdamm heran, verläuft noch für einige hundert Meter unterhalb, leitet dann aber links auf den Damm hinauf, wo sich sogleich ein öffentlicher Badesee für eine Pause anbietet.

Ohne Orientierungsprobleme wird derart Linz verlassen, und Sie radeln immer nahe der Donau - meistens mit Blick auf die jenseitigen Industrieanlagen, doch müssen Sie ja nicht ständig dorthin schauen... Damit es Ihnen nicht zu langweilig wird, kommen Sie nach ein paar Kilometern an den Abzweig Abwinden, wo man sich entscheiden muß, ob es links landeinwärts oder über Enns gehen soll. Diese Etappe folgt der Variante links, so daß bald ein Bach überquert wird, um kurz darauf unmittelbar vor einer Landstraße rechts abzubiegen und sodann die Landstraße zu unterqueren, um auf die Dorfstraße von Abwinden zu kommen.

Auf der Straße radeln Sie durch den sich lang hinziehenden Ort und kommen danach vorbei an einem Bahnhof nach St. Georgen, wo Sie sogleich mit Hinweis rechts auf einen asphaltierten Geh- und Radweg abbiegen. Nach der Überquerung der Gusen führt die Etappe auf einer zweispurig Asphaltierten zu einer Landstraße, wo es rechts auf dem Geh- und Radweg weiter geht.

Wie wohlgesonnen man den Radlern hier ist, sehen Sie alsbald; denn während die Straße ansteigt, dürfen Sie rechts unterhalb des Hügels bleiben und kommen so zügig nach Gusen. Dort wird bald nochmal ein kleiner Schlenker gemacht, bevor sie wieder direkt an der Straße radelnd an eine Rechtskurve gelangen, wo Sie mittels Fußgänger- und Radfahrerübergang links abbiegen und nach Langenstein hineinfahren.

Nun rollen die Räder auf der Fahrbahn - mit Velostreifen - durch den Ort, und Sie müssen nach einer Weile eine kleine Anhöhe erklimmen - dort ohne Velostreifen -, bevor Sie abwärts rollend Mauthausen erreichen. Zunächst geht es mit der Vorfahrt durch die Stadt, bis rechter Hand ein Sportplatz und eine Schule zu sehen sind und Sie mit Radhinweis rechts abbiegen. Vorbei an der Schule wird ein Linksbogen geschlagen, so daß Sie direkt am Freibad entlang fahren.

Geradezu führt die Etappe auf dem Geh- und Radweg an der viel befahrenen Bundesstraße weiter, doch sind es nur ein paar hundert Meter, bis die Stadtmitte erreicht ist und Sie automatisch etwas links auf die „Promenade“ gelenkt werden, wo Gasthöfe und Cafés zur Pause einladen.

Donau-Radweg, MauthausenMauthausen, 265 m ü.N.N., 5.000 Einw., lag günstig am Schnittpunkt zweier wichtiger Handelswege, nämlich einer West-Ost-Achse (Donau) und einer Nord-Süd-Achse (Enns), was bereits ab 904 zur Erhebung einer Maut geführt haben soll - daher auch der Name. Wer es allerdings mit dem Eintreiben der Maut zu doll treibt, riskiert viel, wie sich z.B. 1189 zeigte, als man den durchziehenden Kreuzrittern einen Obolus abverlangen wollte; denn Kaiser Friedrich Barbarossa ließ kurzerhand den ganzen Ort in Schutt und Asche legen, weil der Babenberger Leopold V. den Kreuzrittern Mautfreiheit zugesichert hatte.

Weithin sichtbar ist das Schloß Pragstein aus dem 15. Jh., das seinerzeit auf einem Felsen im Strom errichtet wurde und heute das Heimatmuseum beherbergt - geöff. di & do 17-19 h. Die Westseite des Schlosses läuft sehr spitz zu und sollte bei Hochwasser die starken Strömungen ableiten. Wie wichtig dies war, können Sie leicht an den Hochwassermarken am Schloß erkennen. Ergänzt wird das Heimatmuseum durch das Apothekenmuseum, welches auf die Initiative des Inhabers der Mauthausener Apotheke zurück geht, dessen Vater bereits mit dem Aufbau einer pharmaziehistorischen Sammlung begonnen hatte.

Donauradweg, MauthausenDer unweit nördlich von Mauthausen anstehende Granit schmückt nicht nur zahlreiche Prachtbauten in Wien, sondern erinnert auch an die Vernichtung von annähernd 100.000 Menschen während des Zweiten Weltkriegs. Im August 1938 (nur fünf Monate nach dem sog. Anschluß Österreichs) begann die SS mit dem Aufbau des Konzentrationslagers nordwestlich der Stadt. Es sollte zwar auch dem Abbau des Granits dienen, im Vordergrund stand für die SS aber die Vernichtung der politisch-ideologischen Gegner. Insgesamt wurden bis zur Befreiung am 5. Mai 1945 fast 200.000 Menschen in Mauthausen bzw. den zugehörigen Außenlagern inhaftiert. Weitere Informationen erhalten Sie auf der offiziellen Website www.mauthausen-memorial.at.

Marktgemeindeamt, Marktplatz 7, 4310 Mauthausen, Fon 07238 / 22550, Fax 07238/225530, E-Mail gemeinde@mauthausen.at, Internet www.mauthausen.at.

So wie Sie in die Stadt hinein gekommen sind, verlassen Sie sie auch wieder, nämlich entlang der Bundesstraße, soll heißen, am Ende der „Promenade“ versetzen Sie gemäß der Radhinweise rechts/links und überqueren die Bundesstraße - wobei eine Mittelinsel behilflich ist -, um sodann zwischen Fluß und Bundesstraße zu fahren. Vorbei an der Fähre nach Enns radeln Sie ca. 1 km neben der Bundesstraße, bis diese nach links schwenkt, Sie aber weiter dem Damm der Donau folgen.

Nach wenigen hundert Metern wird der Damm verlassen, und es geht halblinks - mit Radhinweis „Radfahrer nach Wien“! - durch die die Häuseransammlung Albern, wo Sie einfach dem Verlauf der Straße folgen. In Schlängellinien radeln Sie sodann durch die Felder, bis Sie bei den ersten Häusern von Au a.d. Donau an eine Landstraße gelangen und rechts ihrem Geh- und Radweg folgen. Alsbald wird die Aist überquert, wo eine Radler-Informationsstelle zu finden ist. Wenn Sie in den Ort möchten, können Sie nun einfach auf der Landstraße weiter fahren, schöner ist es aber, wenn Sie erst noch der Etappe folgen.

Diese führt gleich nach der Aist rechts und damit zurück zum Damm an der Donau, auf dem schnurstracks bis zum Campingplatz und Jachthafen von Au geradelt wird. Wer in die Ortsmitte möchte, verläßt nun den Damm.

Donau-Radweg, Au a.d. DonauAu a.d. Donau, 242 m ü.N.N., 3.200 Einw., ist heute ein Ortsteil der Marktgemeinde Naarn im Machland, darf sich aber rühmen, das ältere Marktrecht zu besitzen, da von hier aus schon früh Holz auf der Donau geflößt wurde. Dabei wurden die Baumstämme zu bis zu 65 m langen und bis zu 15 m breiten Flößen mit einem Tiefgang von bis zu 2 m zusammengebaut. Die wegen des Strudels bei Grein gefährliche Fahrt dauerte ca. 3 Tage bis Wien und ca. 5 Tage bis Budapest. Dort wurden die Flöße zerlegt und das Holz verkauft. 1941 wurde das letzte Floß von Au nach Budapest gesteuert.

In der Umgebung: Bald nach Au kommen Sie an den Aist-Mühlbach und können dort links dem Aulehrpfad folgen, wenn Sie mehr über den Auwald und die dortigen Lebewesen, z.B. die Ringelnatter, erfahren wollen.

Tourismusverband Naarn, Perger Straße 2, 4331 Naarn im Machlande, Fon 07262 / 58255, Fax 07262 / 5825531, E-Mail gemeinde@naarn.ooe.gv.at, Internet www.naarn.at; Informationsstelle am Campingplatz Au, Fon 07262 / 53090.

Auch wer zunächst noch auf dem Damm bleibt, muß ihn beim letzten Haus verlassen, denn die Etappe führt sodann ein wenig „landeinwärts“ auf sehr gutem Asphalt, so daß ich Ihnen nur Rückenwind wünschen kann, damit Sie dies so richtig genießen können. Später kommt man dann auf den Damm zurück und radelt ohne Orientierungsprobleme bis zum Kraftwerk Wallsee-Mitterkirchen.

Kurz vor dem Kraftwerk wird der Damm verlassen, und Sie kommen zur Radfahrerstation Mitterkirchen, wo Informationen über Sehenswürdigkeiten, Gaststätten, Pensionen etc. in der Region erhältlich sind. Gleich nach der Station halten Sie sich halblinks und folgen damit einer zweispurig Asphaltierten. Nun ist ein weiter Bogen durch die Lande zu schlagen, was für Abwechslung sorgt; denn immer nur dem Damm zu folgen, wird auf die Dauer doch auch langweilig, oder?

Über Hütting radeln Sie nach Mitterkirchen, wo Sie, kaum daß Sie den Ort erreicht und den Sportplatz passiert haben, mit Hinweis nach „Kaindlau“ rechts abbiegen.

Marktgemeindeamt, Mitterkirchen 50, 4343 Mitterkirchen im Machland, Fon 07269 / 82550, Fax 07269 / 825525, E-Mail gemeinde@mitterkirchen.at, Internet www.mitterkirchen.at.

So überqueren Sie alsbald einen Bach und zweigen unmittelbar danach links ab, um zu einer Landstraße zu fahren, mittels der kurz rechts/halblinks versetzt wird. Auf freiem Feld wird bald rechts abgebogen und sodann die Häuseransammlung Lehen erreicht, wo ein Stopp lohnt; denn dort befindet sich das

Donau-Radweg, MitterkirchenUrgeschichtliche Freilichtmuseum oder kurz Keltendorf. 1980 fand ein ortsansässiger Bauer auf seinem Acker einen Bronzehohlring, was umfangreiche archäologische Grabungen zur Folge hatte, die erst 1990 nach der Freilegung von Siedlungsresten und vor allem eines Gräberfeldes mit 80 Bestattungen und über 900 Gefäßen abgeschlossen wurden. In der Folge wurde das heutige Erlebnismuseum mit stroh- und schilfgedeckten Häusern aufgebaut, wo nicht nur Funde besichtigt werden können, sondern auch damalige Handwerkskünste gezeigt werden, wie z.B. das Backen eines urzeitlichen Fladenbrots oder das Töpfern eines Gefäßes - geöff. tägl. 9-17 h, Eintritt 4,00 Euro. Urgeschichtliches Freilichtmuseum, OT Lehen, 4343 Mitterkirchen im Machland, Fon 07269 / 6611, E-Mail freilichtmuseum@mitterkirchen.at, Internet www.keltendorf-mitterkirchen.at.

Nach einem eventuellen Besuch des Museums finden Sie rechter Hand eine Landstraße, der Sie nach rechts folgen. Wenn diese Straße bald nach rechts schwenkt, geht es links und damit auf 1½-spurigem Asphalt schnurstracks weiter nach Mettensdorf. Dort überqueren Sie nach einem Linksbogen einen Bach und stoßen so auf eine Vorfahrtstraße, der die Etappe rechts über Pitzing nach Eitzendorf folgt, wo die Etappe wegen des Kartenblattschnitts gleich nach dem Ortseingang endet.

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